Published in German via DAZ on December 9, 2016.

M. Daud Hamidi participated in the 3rd Kazakhstan Water Forum as a student of the Integrated Water Resource Management (IWRM) master’s program at the German-Kazakh University in Almaty. He explained why he chose this master’s program and what he is pursuing after graduation.

The IWRM program provides holistic knowledge about the handling of water resources. The concept integrates various water uses such as hydropower, water supply, sanitation, irrigation and drainage, as well as environmental aspects. In this way, the master’s program enables students to take into account all social, economic, environmental and technical dimensions in the development and management of water resources.

The importance of water cannot be emphasized enough. For the population, water is not only essential for life but also directly and indirectly linked to livelihoods, such as agriculture or industries. Water is also indispensable to the natural environment and various ecosystems’ functions that benefit the human population. After graduating, I would like to help my home country of Afghanistan.

Afghanistan is relatively rich in water resources and land. However, the past decades of war and a series of droughts have caused many problems. This includes a lack of efficient institutions, organizational skills of staff personnel and effective rules and regulations regarding the use of water. Moreover, a centralized structure of water management has led to poor coordination in the water sector and a general lack of information and data for planning. There is also a low level of public awareness among stakeholders and local traditional institutions.

These factors have negatively affected water resources in Afghanistan. In 1980, for example, Afghanistan had 3.3 million hectares of irrigated land, which has since been reduced to 1.8 million hectares. This significantly affects the economy and the environment in rural areas.

The IWRM master’s program enables me to solve the aforementioned problems in the water sector in Afghanistan. One of my goals is to support the Ministry of Energy and Water.

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Foto | M. Daud Hamidi

Erschienen in der DAZ am 9. Dezember 2016.

M. Daud Hamidi besuchte das III. Kasachische Wasserforum als Student des Masterstudienganges „Integrated Water Resource Management“ (IWRM) an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty. Er erklärt, warum er sich für diesen Master entschieden hat und welche Ziele er nach dem Abschluss verfolgt.

Der Studiengang „Integrated Water Resource Management“ (IWRM) vermittelt ganzheitliches Wissen über den Umgang mit der Ressource Wasser. Das Konzept integriert verschiedene Wassernutzungen wie Wasserkraft, Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung, Bewässerung und Entwässerung sowie den Umweltaspekt. Auf diese Weise, befähigt der Master die Studenten, alle sozialen, ökonomischen, ökologischen und technischen Dimensionen bei der Entwicklung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu berücksichtigen.

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Die Bedeutung von Wasser kann nicht genug betont werden. Wasser ist für die Bevölkerung nicht nur lebensnotwendig, sondern auch direkt und indirekt mit dem Lebensunterhalt verbunden wie Landwirtschaft oder Industrien. Wasser ist auch unverzichtbar für die natürliche Umwelt und verschiedene Ökosysteme, die der menschlichen Bevölkerung zugute kommen. Nach dem Abschluss möchte ich meinem Heimatland Afghanistan helfen.

Afghanistan ist relativ reich an Wasserressourcen und Boden. Doch die vergangenen Jahrzehnte des Krieges und eine Reihe von Dürren haben viele Probleme verursacht. Dazu gehören ein Mangel an effizienten Institutionen, organisatorische Fähigkeiten des Personals und wirksame Regeln und Vorschriften in Bezug auf die Wassernutzung. Darüber hinaus hat eine zentralisierte Struktur der Wasserwirtschaft zu einer schlechten Koordination im Wassersektor und einem allgemeinen Mangel an Informationen und Daten für die Planung geführt. Außerdem existiert ein geringes öffentliches Bewusstsein bei den Interessengruppen sowie bei den lokalen traditionellen Institutionen.

Diese Faktoren haben die Wasserressourcen in Afghanistan negativ beeinflusst. Zum Beispiel hatte Afghanistan 1980 ein 3,3 Millionen Hektar bewässertes Land, das seither auf 1,8 Millionen Hektar reduziert wurde, wodurch die Wirtschaft und die Umwelt in den ländlichen Gebieten deutlich beeinflusst ist. Der Masterstudiengang IWRM befähigt mich, die erwähnten Probleme im Wassersektor in Afghanistan zu lösen. Eines meiner Ziele ist es, das Ministerium für Energie und Wasser zu unterstützen. Ich möchte die Bewässerung, Wasserkraft und Abwasserprobleme in Afghanistan auf der Grundlage von IWRM verbessern.

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