Erschienen in der DAZ am 28. Oktober 2016

Die Beziehung zwischen Usbekistan und Kirgisistan ist seit einem Jahrzehnt angespannt, vor allem in Bezug auf ihre gemeinsame Grenze, die, wie alle zentralasiatischen Grenzen, ein sowjetisches Erbe ist.

Am 1. Oktober besuchte eine kirgisische Delegation aus 130 Personen das usbekische Ferganatal. Es ist die erste offizielle Delegation in drei Jahren, die aus Regionalvertretern und Vertretern des Außenministeriums bestand und vom usbekischen Vize-Premierminister Adcham Ikramow und dem Gouverneur des Bezirks Andischan, Schuchratbek Abdurachmanow, empfangen wurde.

Im Vergleich zu den Spannungen im Sommer ist dies ein positives Zeichen. Auch die schrittweise Öffnung der usbekischen Grenze für kirgisische Bürger zeigt den Willen zu einer bilateralen Zusammenarbeit.

Am 10. Oktober bewiesen Soldaten beider Länder das Kooperation möglich ist. Kirgisische Medien berichteten vom Soldaten Kidikow Mirlanbek, der im Einsatz an der Grenze zu Usbekistan erkrankte.

Usbekische Grenzbeamte überführten daraufhin den 17-jährigen Kirgisen in eine medizinische Einrichtung im Bezirk Taschkent.

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